Ein Herz für Galgos – Der Hilferuf aus dem spanischen Tierheim „Ciudad Animal“

///Ein Herz für Galgos – Der Hilferuf aus dem spanischen Tierheim „Ciudad Animal“

Ein Herz für Galgos – Der Hilferuf aus dem spanischen Tierheim „Ciudad Animal“

„Hier in Pedro Muñoz gab es eine städtische Hundeauffangstation, in der die Tiere 21 Tage nach ihrem Eintreffen eingeschläfert wurden.“ erzählt Loli Cantero, Leiterin des Tierheims „Ciudad Animal“ in Pedro Muñoz.

Pedro Muñoz ist eine spanische Kleinstadt und liegt 160 km südlich von Madrid in Spanien. Wie in vielen Teilen Spaniens landen auch hier ausgesetzte Hunde meist in sogenannten Perreras – Tötungsstationen. Findet sich nach 3 Wochen kein neuer Besitzer für die Tiere, wartet oft nur noch der Tod auf sie 😭.

Doch dieses Schicksal wollte eine Gruppe engagierter Tierschützer nicht länger hinnehmen: „Ich habe bereits vor vielen Jahren damit begonnen, Hunde von der Strasse zu retten und zu mir nach Hause zu bringen.“ erinnert sich Loli Cantero. Schnell wurde jedoch klar, dass das Engagement einiger Privatpersonen nicht länger ausreicht. Für eine effektive Hilfe war ein Zusammenschluss der Tierschützer notwendig!

Nach zweijähriger Verhandlung mit der Gemeinde war es dann endlich soweit: Aus dem privaten Engagement wurde ein offizielles Tierheim – die „Ciudad Animal“, die Stadt der Tiere. Hier werden die Tiere ohne Zeitbegrenzung aufgenommen, finden liebevolle Betreuung und werden schließlich in ein neues Zuhause vermittelt.

Seitdem berührt das Schicksal der tapferen Tierschützerin Menschen weit über die Grenzen von Pedro Muñoz und ganz Spanien hinaus:
Nach einem Kontakt mit Loli Cantero beschloss der 2009 gegründete Verein TSV Galgo-Friends e.V., seine Arbeit auf die Unterstützung der „Ciudad Animal“ zu konzentrieren. Die Organisation von Adoptionen, Sach- und Geldspenden gehört seitdem zur primären Vereinsaufgabe und ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Arbeit des Tierheims.

Ganz besonders am Herzen ❤ liegt den Tierschützern dabei das Schicksal des Galgo Español. Die Windhundrasse hat in ihrer Heimat keine Lobby, da sie fast ausschließlich zur Jagd und nicht als Familienhund gehalten wird. Wird der Hund für diese Aufgabe nicht mehr gebraucht, führt sein Weg oft in eine Perrera – und damit in den Tod.

Die Rettung der Tiere von der Straße oder aus Tötungsstationen steht daher auf der Tagesordnung des Vereins. Aber die Tiere müssen nicht nur gerettet, sondern auch versorgt werden: Dafür sind große Mengen Futter notwendig!
Über die feed a dog App kannst du den Hilferuf des Tierheims unterstützen und mit wenigen Klicks Futter an die 220 Fellnasen, die Hälfte davon Galgos, spenden.

Du hast die App noch nicht installiert? Dann kannst du sie direkt im Apple App Store oder bei Google Play herunterladen!
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2018-04-29T12:44:43+00:0029. April 2018|Meldungen|