Tierleid in Bulgarien – Wir wollen den Hunden helfen!

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Tierleid in Bulgarien – Wir wollen den Hunden helfen!

In diesen Tagen gehen unsere Gedanken zu den Fellnasen in Bulgarien. Aus diesem Land erfährt man häufig nur wenig und das obwohl die Situation vor Ort schlimm ist. Gerade jetzt liegt eine sehr schwere Zeit vor den Fellnasen – der Winter beginnt.

Straßenhunde prägen die Landschaft

Die Anzahl an Streunern auf Bulgariens Straßen lässt sich nur schwer schätzen. Durch die unaufhaltsame Vermehrung der Tiere fehlt die Kontrolle über das wirkliche Ausmaß der Lage. Sofern die Tiere nicht von staatlichen Einrichtungen oder privaten Initiativen aufgenommen werden, fristen sie ihr Leben auf der ewigen Suche nach Futter und Schutz.

Regulierung durch den Staat

Die Regierung scheint  bemüht zu sein, der Lage Herr zu werden: Hundefänger sammeln herrenlose Fellnasen ein und bringen sie in staatliche Tierheime, in denen sie kastriert und im Anschluss, je nach Gesundheitszustand, aufgenommen oder freigelassen werden. Das Tierschutzgesetz, das 2008 erlassen wurde, regelt sämtliche Vorgaben, die beim Umgang mit den Tieren einzuhalten sind – zumindest in der Theorie.

In der Praxis scheitert die Umsetzung dieser Vorgaben jedoch oft an zu geringen finanziellen Mitteln und fehlender Zeit. Ohne den Einsatz von privaten Tierschützern wären die ohnehin bereits dramatischen Zustände daher um ein Vielfaches schlimmer.

Private Tierschützer im Einsatz

Beschäftigt man sich mit der Situation des Tierschutzes in Bulgarien fällt auf, dass hier eine  Vielzahl engagierter Einzelpersonen und kleiner Gruppen tätig ist, die Tiere auf ihren eigenen Grundstücken oder sogar in ihren Wohnungen aufnehmen. Sie bekommen keine Unterstützung vom Staat und müssen bei der Versorgung der Tiere auf ihr eigenes Einkommen zurückgreifen.

Glücklicherweise nehmen sich mittlerweile Tierschutzvereine den bulgarischen Mitstreitern an. Bereits geregelte Abläufe und organisierte Spendenaktionen helfen dabei, die Versorgung der Tiere sicherzustellen und ihnen die Chance auf ein neues Zuhause zu ermöglichen. Doch auch die Hilfe aus Deutschland trifft mittlerweile auf neue Hürden.

Neue strittige Verordnung

Anfang 2018 erließ die bulgarische Regierung eine neue Verordnung. Diese legt fest, dass Hunde, die ins Ausland vermittelt werden und somit das Land verlassen, zunächst 30 Tage in einem staatlichen Tierheim untergebracht werden müssen. Erst nach dem Aufenthalt und der Kontrolle durch die dortigen Tierärzte ist eine Ausreise möglich.

Ziel dieser Verordnung sei es, die Ausfuhr der Tiere zu kontrollieren und somit dem illegalen Handel entgegenzuwirken. Zudem soll sichergestellt werden, dass die Ausreisenden den gesundheitlichen Anforderungen gerecht werden.

Dieses Ziel kann in der Praxis aber kaum erreicht werden: Vereine und Tierschützer bestätigen bereits, dass die Kapazitäten der staatlichen Einrichtungen nicht ausreichen und die Hunde in überfüllten Zwingern leiden oder sich sogar mit tödlichen Krankheiten infizieren können.

Über diese unhaltbare Situation hat auch die ARD bereits berichtet und lässt in ihrem Beitrag die Tierschützer zu Wort kommen (mehr Informationen dazu hier).

Gemeinsam helfen: Die feed a dog Gemeinschaft hilft den vergessenen Fellnasen!

Zusammen mit 3 Tierschutzvereinen wollen wir helfen, das Leid in Bulgarien zu lindern. Durch die erschwerte Ausreise müssen immer mehr Hunde versorgt werden, die sinkenden Temperaturen machen nahrhaftes Futter überlebenswichtig.

Hilf mit und sichere das Überleben der bulgarischen Fellnasen mit der feed a dog App:
Hier geht’s zur App >

Oder spende direkt Futter mit unserem Spendenformular:
Zum Spendenformular >

2018-11-23T12:58:40+00:0016. November 2018|aktuelle Aktionen|